Es sind hauptsächlich Entwicklungs- und Schwellenländer, die gegenwärtig das weltwirtschaftliche Wachstum treiben. Gleichzeitig kämpfen westliche Industriestaaten mit erheblichen strukturellen Problemen: die USA mit vielen Arbeitslosen, mäßigem Wachstum und neuen politischen Spannungen, Europa mit kranken Peripherieländern, Japan mit den Auswirkungen der Naturkatastrophe und gleichzeitig extrem hoher Staatsverschuldung. Die Probleme der westlichen Welt verstärken sich durch eine alternde Bevölkerungsstruktur.
Die globale Wettbewerbslandschaft verändert sich: westliche Oligopole werden empfindlich gestört, im technologischen Wettstreit holen die Schwellenländer mächtig auf. Zudem entstehen dort neue Gesellschaftsschichten und neue Kaufkraft. Diese Entwicklungen hinterlassen tiefe Spuren an den globalen Märkten. Die weltwirtschaftliche Ordnung verändert sich.
Was bedeutet das für uns?
Die 7. Jahrestagung beschäftigt sich mit dem Wandel der Weltwirtschaft – mit Chancen und Risiken dieses Wandels. Namhafte Referenten aus Wissenschaft und Praxis werden ihre Analysen, Erwartungen und Szenarien präsentieren und damit versuchen, unsere Erwartungen an die Zukunft zu schärfen.